Vergleichs-Portale im Vergleich

Lieber Leser,

im heutigen Newsletter wollen Ihnen die Paid4-News aufzeigen, warum in letzter Zeit immer mehr Seiten im Paid4 beworben werden, die teilweise als vermeintliche Vergleichsportale um Ihre Beachtung oder Aktivität werben.

Vergleichs-Portale im Vergleich


Es kommt uns Internet-Nutzern entgegen, dass wir auf Informationen zurückgreifen können, die uns helfen, unnötige Geldausgaben zu vermeiden. Einen Stromanbieter zu finden, der bei gleichen Leistungen gegenüber den Mitbewerbern vielleicht 400 Euro im Jahr weniger Kosten verursacht, ist eine feine Sache und einen Wechsel wert. Auch bei Handy-Tarifen oder ähnlichen monatlich festen Rechnungs-Beträgen lohnt meistens ein Vergleich. Dabei tauchen die unterschiedlichsten Vergleichs-Anbieter auf, ein zweiter, genauerer Blick ist somit notwendig, um die Angebote wirklich sinnvoll nutzen zu können. Denn es gibt auch "Vergleichs-Portale", denen der Vergleich an sich nicht sonderlich wichtig scheint, von sinnvoller Information kann da nicht immer die Rede sein.

Ihnen ist bestimmt auch schon einmal so eine Seite unter die Augen gekommen, die nicht durch die Inhalte glänzt, sondern durch viele doppelt unterstrichenen Wörter. Der Marketing-Begriff für diese Art von Link-Einbindungen lautet "Verbal Placement", also Platzierung von Werbung, speziell bezogen auf einzelne Worte in einem Text. Erkennbar ist diese Art der Link-Einbindung an den doppelt unterstrichenen Begriffen; fährt man mit dem Cursor über das betreffende Wort, öffnet sich ein meist kleinflächiges Popup. Klickt man nun auf dieses Popup, erhält der Betreiber der Seite von den entsprechenden Sponsoren eine Vergütung (Pay-per-click).

Nun hat man als Betreiber einer Vergleichsseite natürlich die naheliegende Möglichkeit, den Interessenten gute Angebote aufzuzeigen, aber bisweilen wird auch das Pay-per-Click als alleinige Motivation angesehen, ein (Pseudo)-Vergleichs-Portal ins Leben zu rufen. Der tatsächliche Nutzen für den Leser ist dabei unwichtig, gezählt werden die Einnahmen durch das Klicken auf die Popups. Kein Wunder, dass dabei oftmals die Verlinkungen der einzelnen Wörter nur "quer Beet" vorgenommen werden - bei einem Beitrag über das Stromsparen werden z.B. Stellenbörsen, Reisen oder neue Auto-Modelle vorgestellt - also Thema verfehlt !

Im Grunde genommen wird mit dieser Methode oftmals versucht, gegen die Interessen der Sponsoren ausschließlich Einnahmen mit (teilweise forcierten) Klicks zu generieren. Seriös ist das nicht unbedingt. Manch ein gescheiterter Admin eines verschwundenen Paidmail-Dienstes versucht sich mit dieser Methode. Aber auch hier geht der Krug nur so langen zum Brunnen, bis er bricht. Erfahrungsgemäß werden solche Versuche nach einer Weile scheitern, denn Sponsoren sehen solche Machenschaften gar nicht gerne - dann werden die entsprechenden Seiten gesperrt, da sie gegen die AGB verstossen: Es ist z.B. nicht gestattet, Klick-Aufforderungen für die entsprechenden Links zu formulieren und auch Werbung, die aus dem Kontext gerissen ist bzw. thematisch gar nichts mit dem Inhalt zu tun hat ist eigentlich nicht zur Vergütung vorgesehen.

Im Paid4 gibt es ein Überangebot von Paidmail-Diensten, daher werden händeringend Sponsoren gesucht, auch solche, die es mit den Verträgen nicht allzu genau nehmen. Viele Admins versenden daher auch Mails mit der Masche der Pseudo-Vergleichsportal-Betreiber. Hier wäre eine Selbstzensur notwendig, um unseriösen Betreibern keine Plattform für erschlichene Einnahmen zu bieten. Dies setzt allerdings eine bessere Kontrolle der Admins voraus - in Zeiten, in denen Mails per Interface eingelesen (und nicht mehr kontrolliert !) werden, arbeiten also Paidmail-Dienste teilweise auch an dem Vergrämen von Sponsoren im Bereich des Paid4 - entgegen ihrer eigentlichen Interessen, das Paid4 für Sponsoren nachhaltig interessant zu halten.

Vielleicht können auch Sie, lieber Leser, einen kleinen Beitrag dazu leisten, im Bereich des "verbal Placement" die Spreu vom Weizen zu trennen. Werfen Sie einfach einen kurzen Blick auf das Impressum der Vergleichsseiten, sollten Ihnen dabei (als unseriös) bekannte Namen begegnen, verweigern Sie in diesem Falle am besten Ihre Unterstützung durch jegliche Art von Aktivitäten. Es mag seltsam scheinen, aber hier macht es entgegen allen Gepflogenheiten im Sinne eines guten Verdienstes Sinn, zur Inaktivität aufzurufen. Das Paid4 ist also immer wieder für eine Überraschung gut !

Machen Sie es gut !

Freundlichst grüßt Sie

Frank Gruler
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Quelle : Paid4-News ( Bei Paid4-News anmelden )





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