Streitigkeiten um ein Paidmail-Script

Lieber Leser,

derzeit gibt es einiges an Aufregung in der Paid4-Szene. Grundlage hierfür sind Streitigkeiten im Zusammenhang mit der Verwendung des neuen Scriptes "Paidmail 3.0 Pro" von Programmierer Kai Ripp.

Wie in kürzlich versendeten Newslettern mehrerer Paidmail-Dienste zu lesen war, wird dieses Script bei einigen Portalen nicht mehr verwendet.

Das "Paidmail 3.0 Pro-Script", Lizenz-Rechte und die Eskalation von Streitigkeiten


Lizenz-Vergaben dienen dazu, Nutzungs-Rechte an geistigem Eigentum, die durch ein eingetragenes "Copyright" geschützt werden, auch als Nicht-Urheber übertragen zu bekommen. Verhindert werden soll durch diese Handhabung, dass die geleisteten Entwicklungs-Kosten eines Produktes "nicht umsonst" waren, also der Lizenz-Geber die Möglichkeit hat, für eine bestimmte Zeit vom alleinigen Verkaufsrecht zu profitieren - oder sich durch die Vergabe von meist kostenpflichtigen Lizenzen die Entwicklungs-Kosten nachträglich anteilsmäßig bezahlen zu lassen und darüber hinaus Gewinne zu generieren.

Im vorliegenden Fall wurde von Kai Ripp ein Paidmail-Script (Paidmail 3.0 Pro) programmiert, das sich in letzter Zeit zunehmender Beliebtheit erfreute. Beispiele für die Anwendung sind Dubai-Palace, Klickchanger, Live-Mails, Paid-Galaxy und andere.

Für eine Verwendung dieses Scriptes hat man es käuflich zu erwerben und erhält dann eine Lizenz mit einer eindeutigen Lizenz-Nummer zugeteilt. Darüber hinaus werden auch sogenannte Reseller-Lizenzen vergeben, das heisst, der Inhaber einer Reseller-Lizenz darf dieses Script ebenfalls veräussern. Da dennoch nur der Entwickler einer Errungenschaft der Lizenzgeber sein kann, war Teil des Lizenz-Abkommens, dass alle Käufer zu nennen und deren Daten zu hinterlegen sind. Dies hat den Hintergrund, dass bei allen Anwendern des Scriptes nachträglich Updates aufgespielt werden können, sofern sich zeigen sollte, dass noch kleine Fehler im Script zu finden sind - was bei der Entwicklung eines so umfangreichen Programmes von Beginn an nicht auszuschließen ist - sich diese aber erst im Laufe der Anwendung herausstellen sollten.

Von Kai Ripp wurden 2 Reseller-Lizenzen vergeben, der Verkauf des Scriptes erfolgte nun über den "Sakaphi-Shop" von Diana L. und über den "Kueko-Shop" von Mandy K.

Mandy K. unterlief nun laut Angaben von Kai Ripp die Lizenz-Bedingungen insofern, dass sie das Script mehrfach ohne Nennung der Käufer veräusserte. Darüber hinaus wurden von ihr Scripte auch an Betreiber verkauft, bei denen ein Verkauf durch Kai Ripp im Vorfeld untersagt wurde. Insbesondere ist hier "Der-Stadt-Mailer.de" zu nennen, über den - nach den Paid4-News vorliegenden Informationen - auch unter geplanter Mitwirkung von Mandy k. "Der Paidmail Browser" vertrieben werden sollte. (über "Der Paidmail Browser" wurde im Newsletter der Paid4-News vom 16.04.2011 berichtet)

Für die zur Verfügung stehenden Addon´s des "Paidmail 3.0 Pro-Scriptes" waren in den Lizenz-Bestimmungen Verkaufspreise festgestzt worden, an die sich Mandy K. nicht hielt, vielmehr verkaufte sie diese Addons mehrfach zu Dumping-Preisen; dies auch noch, nachdem ihr von Kai Ripp die Reseller-Lizenz infolge der wiederholten Verstöße gegen das Lizenz-Abkommen wieder entzogen wurde.

Jedes rechtmäßig verkaufte Script wird mit einer Lizenz-Nummer versehen, die auf der Startseite jedes Paidmail-Dienstes, der dieses Script anwendet, ersichtlich ist. Diese "ellenlange" Lizenz-Nummer (Beispiele bei den o.g. Portalen) fehlt bei den Scripten, die über Kueko-Shop erworben wurden. Bei diesen Startseiten ist zu lesen : "Lizenz-Nr.: xxxxxxxx Kueko-Shop" .

Nun gab es für die Paidmail-Dienste, die das Script über Mandy K. gekauft hatten, ein Problem - sie waren nun im Besitz von nicht durch Kai Ripp autorisierten Versionen des Scriptes. Nach Entzug der Reseller-Lizenz für Kueko-Shop bot Kai Ripp an, diese bereits in Anwendung befindlichen Scripte nachträglich entweder selbst oder über Diana L. zu verifizieren und mit einer Lizenz-Nummer zu versehen.

Dabei ist der Eintrag des Lizenz-Schlüssels gleichzeitig als Schnittstelle zu verstehen, über die per Abfrage die Verifizierung der jeweiligen Lizenz ermöglicht wird. Gleiches findet man bei nahezu jeder Software, die rechtmäßig gekauft wurde und die mit einer Lizenz-Nummer versehen ist. Hat man keinen gültigen Lizenz-Key erworben, ist das über diese Schnittstelle ersichtlich.

Mandy K. nahm fortan die Hilfe anderer Programmierer in Anspruch, die auch Addon´s für das "Paidmail 3.0-Pro" fertigten sollten. Hierzu bemerkte Kai Ripp bereits vor einigen Monaten, dass er sich im Falle einer Verwendung dieser "fremdprogrammierten" Addon´s das Recht herausnehmen wolle, seinen bislang kostenlosen Service zur eventuellen Fehler-Beseitigung nur noch gegen eine Kostenpauschale von 80 Euro pro Jahr anzubieten - freilich nicht mehr als "Peanuts".

Aktuell werden ihm von den neu beauftragten Programmierern gravierende Mängel am "Paidmail 3.0 Pro-Script" unterstellt. Horst F., Admin von Eu-Mailer.de (derzeit kein rechtsgültiges Impressum) tat sich hierbei in verbalen Angriffen besonders hervor. Horst F. verzichtete auf das Angebot einer nachträglichen Verifizierung durch einen Lizenz-Code, und verlangte im Gegenzug eine Beseitigung aller angeblichen Script-Fehler binnen 7 Tagen.

Daraufhin erhielt Eu-Mailer.de keine gültige Lizenz, was auch zur Folge hat, dass laut den Lizenz-Bestimmungen das Script zu löschen ist. Dennoch fertigte Horst F. ein Script-Backup an, das aber daraufhin von Kai Ripp ohne Auswirkungen auf sonstige Datenbanken gelöscht wurde.

Ab diesem Zeitpunkt eskalierte der Streit zwischen dem betroffenen Admin, den Programmierern und Kai Ripp. Horst F. scheute sich nicht, verbal über Kai Ripp herzufallen, privaten eMail-Verkehr zwischen Mandy K. und Kai Ripp zu veröffentlichen - was verboten ist, da es unter das Brief-Geheimnis fällt - und Kai Ripp über die Webseite seiner Frau auch unverblümt körperliche Gewalt anzudrohen:



Zitat:

"Heute hatte ich ein sehr interessantes Gespräch mit einem guten Bekannten aus Uruquay. Dieser hat mir angeboten sich darum zu kümmern. Es ist schon erstaunlich wie niedrig die Stundenlöhne in Lateinamerika sind. Ob Er sich nun in Honduras oder Costa Rica versteckt, so könnte mir mein Bekannter weit aus effektiver, schneller und billiger als über den rechtsanwaltlichen Weg, die "Inkassoforderung" mit den örtlich üblichen Möglichkeiten beitreiben. Dies bedeutet, sollte Herr Ripp den Schaden nicht ausgleichen, würde Ihm im Auftragsfall ein persönlicher geschäftlicher Besuch ins Haus stehen. Notwendiger weise würde er auch mehrfach diesen Besuch erwarten dürfen."

Zitat Ende

Quelle:
"http://expartner.info/anzeige.php?id=130&key=Kai-Ripp-AuslandsInkasso-moeglich".



Besonders in einem Blog-Beitrag auf StarsofPaid4 wurden erbitterte Wortgefechte geführt, die einen guten Umgangston vermissen lassen. Es scheint wohl gerade ein heisser Kampf um Marktanteile im Programmier-Geschäft für das Paid4 entbrannt zu sein, in dem die Beteiligten nicht zimperlich miteinander umgehen. Besonders Kai Ripp wird hier vehement von vielen Seiten angegriffen, sein Erfolg mit dem "Paidmail 3.0 Pro" und die sich damit abzeichnende Marktführerschaft auf dem Paidmailer-Scripte-Markt ruft eben viele missgünstige Neider auf den Plan. Einige scheinen sich zu einer gezielten "Rufmord-Kampagne" zusammengeschlossen zu haben - so ließen sich die Beiträge auf dem StarsofPaid4-Blog jedenfalls interpretieren.

In den von den lizenzrechtlich nicht ordnungsgemäß eingetragenen Paidmail-Diensten versendeten Newslettern wird das "Paidmail 3.0 Pro-Script" als schlechtestes und fehlerbehaftetes Script, das es je gab, dargestellt. Zumindest von den o.g. seriösen Paimail-Diensten, die es mit gültiger Lizenz und nachweislich gutem Erfolg verwenden, ist derartiges noch nicht berichtet worden.

Nach Einschätzung der Paid4-News scheint es hier mehr um eine konzertierte Hetzkampagne gegen das "Paidmail 3.0 Pro-Script" zu gehen als um eine sachliche Auseinandersetzung über die Vorzüge und Nachteile dieses Scriptes. Hierbei bezieht Phantom_01 eindeutig Stellung und begrüßt jede Verwendung des "Paidmail 3.0 Pro-Scriptes", da er sich damit intensiv befasst hat und gravierende Mängel ausschließen kann.

Schade ist, dass auch User unter diesen Querelen zu leiden haben. Alle Paidmailer von Mandy K. und auch die, die sich um eine nachträgliche (kostenfreie) Eintragung eines Lizenz-Schlüssels nicht gekümmert haben, wurden auf ein anderes Script gespielt. Dieses Script verfügt über keine Addons für Refrallys, Refback und erlaubt Keinen Punkte-Transfer zwischen Usern. So wurden auch alle laufenden Refrally´s für beendet erklärt, die Werber werden wohl "ersatzlos leer ausgehen". Auszahlungen erfolgen nur noch nach monatlicher Punkte-Umrechnung in Euro, Auszahlungen in anderen Internet-Währungen (Klammlose, Primera) sind derzeit nicht mehr möglich.

Diese Änderungen stellen eine eindeutige Verschlechterung dar, dementsprechend müssen die Admins ihren Usern ein 14-tägiges Widerrufs-Recht einräumen. Macht ein User davon Gebrauch, ist ihm sein Guthaben - unabhängig von der Höhe, und sei es auch nur 1 Cent - innerhalb von 30 Tagen auszuzahlen.

Es scheint, als würden Machtkämpfe im Paid4 einmal mehr auf dem Rücken vieler unbeteiligter User ausgetragen werden. Die Paid4-News finden es sehr bedauerlich, dass durch solche eigennützigen Eskapaden der begonnene Aufschwung zu einem seriösen Paid4 eher einen Rückschlag zu verzeichnen hat. Dabei sollte es doch nicht allzu schwer sein, am gleichen Strang für eine allgemeingültige Besserung im Paid4 zu sorgen, lässt man Eigennutz und Eitelkeiten einmal beiseite.

Bleibt zu hoffen, dass Ihnen, lieber Leser, durch diese Querelen kein Schaden entstanden ist und Sie weiterhin gute Verdienste erzielen können.

Freundlichst grüßt Sie

Frank Gruler
Phantom_01

Quelle : Paid4-News ( Bei Paid4-News anmelden )





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