Ein Admin stößt an seine Grenzen

Lieber Leser,

im heutigen Newsletter bieten wir Ihnen anhand eines "real existierenden Newsletters" eines Admins an seine User ein Fallbeispiel für

Hilfloses und zugleich unseriöses Verhalten im Paid4


Der Admin von Point-Mail.de (seit längerem im "Wartungsmodus") und Cash-Moneten.de überrascht nicht nur seine User mit einem bemerkenswert offenen Newsletter:


Zitat:

"Hallo, liebe User!!

So wie es zur Zeit aussieht, haben die meisten user, keine Lust Mails zu bestätigen, geschweige die Nls zu lesen, auch die sponsoren-Nls , werden nicht beachtet, so springen jetzt auch noch die wenigen Sponsoren ab, die wir noch hatten! Fazit: Kein einkommen, keine auszahlungen !! Ich habe keine Lust, alles aus eigener Tasche zu finanzieren, wenn keiner mithilft den mailer zu erhalten, wird er vorerst offline gehen, bis eine Lösung gefunden wird!! Das die Netzwerke nicht mehr auszahlen, tut auch seinen Teil dazu! Wie gesagt, wenn nichts reinkommt, kann man auch nichts auszahlen, das versteht wohl jeder!!"


Zitat Ende.


Diese Mitteilung wollen die Paid4-News folgendermaßen kommentieren:

Jedes Unternehmen benötigt zum Start ein Grundkapital - ein Paidmail-Dienst oder ein Werbe-Netzwerk stellt hierbei keine Ausnahme dar. Der Unternehmer bemüht sich, Gewinne zu erwirtschaften. Idealerweise können die laufenden Kosten durch diese Gewinne aufgefangen werden. Gelingt dies nicht, ist das Unternehmen gescheitert, es sei denn, der Unternehmer lässt weiteres Kapital einfließen, um die fehlenden Gewinne auszugleichen und die Kosten dennoch zu begleichen. Hat der Unternehmer z.B. auf Kredit Waren eingekauft, wird diese aber nicht los, muss er den Kredit dennoch bezahlen.

Herzugehen und zu sagen, dass wegen des fehlenden Warenabsatzes und damit verbundener fehlender Einnahmen die eingekauften Waren nicht bezahlt werden (also keine Gegenleistung für eine bereits erfolgte Leistung erbracht wird), ist schlicht realitätsfremd - Lust hin oder her.

Ein Admin offeriert dem User eine Einnahme durch das Klicken auf einen Bestätigungslink. Diese Einnahme ist bereits durch die Netzwerk-Vergütung sichergestellt, der Admin braucht sie nur weiterzureichen. Allerdings muss er sie zwischenfinanzieren, da die Vergütungen der Netzwerke meist erst Wochen nach der Mail-Bestätigung auszahlen. Selbstverständlich gibt es da aber auch ebenso viele unseriöse Betreiber wie unseriöse Paidmail-Dienste, die "keine Lust haben", etwas auszuzahlen - oftmals deshalb, weil Sie nicht fähig waren, Gewinne zu generieren ( --> siehe Beginn des Paid4-News-Kommentares)

Seriöse Netzwerke zahlen innerhalb von 30 Tagen aus. Leider halten sich nicht viele daran, also ist ein Großteil eigentlich unseriös.... Netzwerke bekommen die einzelnen Mails vorab von den Sponsoren bezahlt. Sie müssen diese Zahlungen zweckgebunden betrachten und - ebenso wie die Weitergabe der Netzwerk-Mails an die einzelnen Paidmailer - den betreffenden Admins weiterreichen. Der Admin muss es ebenso mit seinen Usern handhaben. Im Moment der Mailbestätigung ist die Vergütung also idealerweise ungekürzt an den User weitergereicht.

Werden auf diesem Wege vom Sponsor zum User allerdings die Vergütungen "abgezwackt", einbehalten oder für andere Ausgaben missbraucht, so stellt das im übertragenen Sinne eine Unterschlagung dar. Bei Bonus-Aktionen dagegen, also bei Leads oder Sales dauert es notwendigerweise länger bis zur Guthaben-Zuschreibung, da erst die Vergütung des Sponsors für jeden einzelnen Fall - durch Datenbank-Abgleich / nachweisliche Cookies - vorliegen muss. Entsprechend sind bei Bonus-Vergütungen Verzögerungen von vorne herein einzuplanen, die müssen aber vorausschauend von den Admins kalkuliert werden, beispielsweise durch finanzielle Rücklagen (so gut wie immer Eigenkapital !)

Ein Paidmail-Portal ist also ein Unternehmen, das zur soliden Führung auch ein anfängliches Eigenkapital benötigt, um Lücken in den Geldflüssen überbrücken zu können. Ein Start ohne Eigenkapital mit einem billigen MT-Script ist höchst blauäugig, nahezu fahrlässig und den Usern gegenüber unverantwortlich.

Gerade der Gedanke, durch Einbehalten eines Teils der Sponsoren-Vergütungen durch den Admin einen Paidmail-Dienst finanzieren zu können, macht langfristig auch keinen Sinn, denn so werden die schlecht vergüteten Mails lediglich unbeachtet abgeklickt. Sales und Leads kommen so nicht mehr zustande, Sponsoren sehen keinen Sinn in einer erfolglosen Werbung und buchen keine neuen Mails mehr ein. Die von den Paid4-News geforderten Mindest-Vergütungen sind in diesem Zusammenhang so zu sehen, dass User dann mehr Augenmerk auf die Werbebotschaften legen, sich mit den Angeboten auseinandersetzen, teilweise für Sales und Leads sorgen. Dies wirkt sich direkt auf eine bessere Konversationsrate der Sponsoren-Mails aus. Danach bemessen sich die Vergütungen für die Mails. Wenn Tausende und Abertausende ungelesen abgeklickt werden, sinken die Raten und auch die Vergütungen. Dann ist klar, dass man als Admin nur noch mit geringsten Vergütungen an einer Mail verdienen kann, was übrigens nicht der Sinn des Paid4 ist. (sondern Sales und Leads, für die User Bonus- oder Cashback-Mitnahmen). Je mehr Mails ungelesen abgeklickt werden, desto mehr sinken die Vergütungen allgemein, von daher ist eine Mindest-Vergütung unerlässlich, soll es das Paid4 in 2-3 Jahren noch geben.

Jeder Paidmailer, der nur durch die Differenz von Netzwerk-Einnahmen zu User-Vergütungen bestehen will, ist zum Scheitern verurteilt. Es geht um die "Mitnahme" der Verdienste, die Empfehlungen ermöglichen. Gute Admins wissen das - alle anderen, die glauben, ein Paidmailer wäre eine selbstlaufende Geldverdien-Maschine, die nahezu kostenfrei einzurichten ist, haben keine Ahnung von wirtschaftlichen Zusammenhängen.

Mitunter schreiben sie dann ihren Mitgliedern ähnlich lautende Newsletter wie den oben zitierten...

Ihnen eine schöne Zeit !

Freundlichst grüßt Sie

Frank Gruler
Phantom_01

Quelle : Paid4-News ( Bei Paid4-News anmelden )





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